Eddy – The Singing Christmas Tree

Eddy – The Singing Christmas Tree

Ein Jahr ist es bereits her, dass sich der kleine singende Weihnachtsbaum namens Eddy aus dem fernen Afghanistan daran machte, Weihnachtsgrüße in die Heimat zu übermitteln. Was als witzige Idee und Danksagung gedacht war, entwickelte sich rasant zu einem kleinen YouTube Hit.

Auch in diesem Jahr befinden sich noch immer Soldaten, Reservisten, Polizisten und andere Hilfskräfte in Auslandseinsätzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, gerade in dieser Zeit von seinen Lieben daheim getrennt zu sein. Aus diesem Grund schicke ich die charmante Tanne erneut auf den Weg. Auftrag: Aufheiterung und Einstimmung auf die Weihnachtszeit, auch wenn man sich in einer schwierigen Situation befindet. Ich hoffe, dass Ihr dabei helfen könnt, Eddy via Facebook, Twitter und Google+ noch bekannter zu machen. Schließlich soll auch jeder wissen, dass es Bundesbürger in Uniform gibt, die über Weihnachten nicht zuhause sein können, wir an diejenigen denken und Tannenbäume rocken…

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 Angefangen hat alles mit einem Paket.

Adressiert an einen guten Kameraden unserer Schutzkompanie, landete der kleine mechanische Weihnachtsbaum frühzeitig via Feldpost im Lager Kunduz/ Afghanistan. Nach einem 14-tägigen Aufenthalt im Distrikt Char Darah ging es unmittelbar zur Poststelle. Schließlich sammelten sich in der Vorweihnachtszeit etliche liebevoll zusammengestellte Pakete von Freunden, Verwandten und Solidaritätsseiten. Ein tolles Gefühl nach zwei entbehrungsreichen Wochen im Außenposten zu wissen, dass es Menschen gibt, die versuchen den Alltag durch eine kleine Aufmerksamkeit ein Stück weit besonders zu machen.

Neben Süßigkeiten, Gebäck, Holzkohle, Karten, Briefen und vielen anderen Gimmicks auch ein, wohl zu Dekozwecken gedachter, Weihnachtsbaum mit Batteriefach.

Ausgepackt, unter Spannung gesetzt und einige Hüftschwünge später stand fest, das ist ER, der Hauptdarsteller für ein Danksagungsvideo der etwas anderen Art.

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Da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht wusste, wie ich mit meiner neu erworbenen Panasonic GH2 Kamera umgehen soll, jedoch hochmotiviert war, machte ich mich auch direkt am selben Tag ans Werk.

Ziel war es einen kleinen Einblick in das Feldlager und den Alltag während der Weihnachtszeit zu geben. Dabei wollte ich zeigen, dass auch Soldaten ihren Humor trotz der Umstände nicht verloren haben und in Gedanken bei den Lieben zuhause sind. Einige böse Zungen behaupteten im Nachhinein, dass die Soldaten scheinbar zu viel Zeit hätten, um solche Videos zu drehen. Um jenen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der „Dreh“ dauerte zusammengerechnet ca. drei Stunden. Immer wenn sich ein passendes Bild bot, wurde Eddy platziert, die Kamera entsichert und schon war der Take im Kasten. Also weder eine Vollzeitbeschäftigung noch Hexerei. Lediglich ein Hobby, gewürzt mit eine Brise Kreativität…

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Fragen, Anregungen und Kritik? Ab damit in die Kommentare.

Viel Spaß beim Anschauen,

Euer Tyrosize

 

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