Einen Thüringer hält nichts auf, wenn es ums Grillen mit dem Campingaz geht [Anzeige]

Wie ihr in den vergangenen Beiträgen zum Thema Grillen (es mögen mich die Thüringer bitte nicht für meine Wortwahl abstrafen) vermutlich mitbekommen habt, bin ich ein riesiger Fan des gepflegtem Bratens. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ich mich vom derzeitigen Mistwetter nicht abhalten lasse. Schließlich findet man immer einen guten Grund den Campingaz Master 4 Series Classic SBS Gasgrill aus der Ecke zu rollen und sich mal eben ein gutes Steak zu brutzeln. Das man dabei aber auch kreativ sein kann, habe ich euch bereits in diesem Beitrag gezeigt. Nach einem halben Jahr Testphase, kann ich zum Thema Gasgrill nun auch endlich mal eine fundierte Meinung als Erfahrungsbericht abgeben.

Während ich der Sache am Anfang eher skeptisch gegenüberstand, hat sich meine Meinung grundliegend geändert. Lange Zeit war ich der Überzeugung, dass man den Geschmack von Holzkohle nicht mit einem Gasgrill ersetzen kann. Dabei ist das völliger Quatsch. Nicht nur, dass man die Hitze perfekt dosieren und somit das Ergebnis maßgeblich beeinflussen kann, es macht auch einfach keinen geschmacklichen Unterschied. Dafür haben wir einen kleinen Test gewagt und gleich beide Versionen „befeuert“. Ergebnis der Blindverkostung: Keiner hat einen Unterschied vom Aroma geschmeckt. Aber man darf sich gern weiter beherzt darüber streiten. Von der einfachen Reinigung ganz zu schweigen.

Vielmehr sehe ich als bekennender Hobbykoch bei dem Gasgrill einen riesigen Vorteil: Dank der verschiedenen Brenner, welche man einzeln ansteuern kann, lässt sich die Hitze auch nur auf den Rand des Schmuckstücks legen. Deckel zu, Temperatur im Auge behalten und einfach mal mit niedriger Temperatur und gleichmäßiger Hitzeverteilung brutzeln lassen. Bei 110 Grad fallen Hähnchen, Braten oder Spare Rips, nach entsprechender Zeit, einfach vom Knochen. Einfach ein gutes Grillergebnis. Es gibt aber auch einen Nachteil:

Bei allen Lobeshymnen, die ich in den vergangenen Wochen über diese kleine Outdoorküche singen konnte, ist eine Sache nicht zu verachten: der Preis. Da die Mechanik der Gasbrenner technisch aufwändiger ist als bei einem Holzkohlegrill, muss man bei der Anschaffung auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Für Gelegenheitsbrutzler, die nur ab und zu ein Würstchen wenden wollen, also schon ein Punkt der beachtet werden muss. Wer aber die größtmögliche Flexibilität such und vielleicht mal etwas auf dem Grill wagen möchte (die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt), der findet so den Idealen Partner für jede Jahreszeit. Und um euch das zu beweisen, werde ich demnächst noch ein kleines Wintergrillerchen veranstalten. Seid gespannt auf ein paar grandiose Rezeptideen. Vielleicht schaut ihr euch ja mal auf der Seite von Campingaz um oder lest einen der anderen Beiträge zu diesem Thema.

Schreibt mir gern, was ihr von diesem Testergebnis haltet und wo ihr die Vor- und Nachteile seht. Vielleicht habt ihr ja am Ende ganz andere Erfahrungen gemacht.

Euer Olli