Roadtrip durch Schottland: Von dichtem Nebel und stürmischer See in 30 Bildern

Letztes Jahr ging es für 18 Tage durch Norwegen, diesmal war Schottland an der Reihe. Irgendwie komme ich nicht so richtig von diesen mystischen Landschaften und einer ordentlichen Portion Regen weg. Auch auf diesem Trip zeigte sich der Sommer in seiner vollen Pracht. Regen, Nebel und geschmeidige 12 Grad im Dauerfeuer. Doch wenn ich in Norwegen eine Sache gelernt habe, dann dass es nichts Besseres gibt, als einen spontanen Roadtrip unter Freunden. Egal ob Petrus mit dem falschen Fuß aufgestanden ist.

1200 Meilen, 7 Tage und 2 Kameras

Bereits auf dem Weg zum Flughafen hatte ich tierisch bammel vor der Gepäckabgabe. Ein riesiger Rucksack auf dem Rücken und ein weiterer auf der Brust. Vollgestopft mit rund 15 Kilo Equipment – ein klassiches Handgepäck – versteht sich. Doch zum Glück scheint meine lockere Art und die gespielte Leichtigkeit des zweiten Monsters, die Dame am Gepäckband überzeugt zu haben. Nun konnte nichts mehr schiefgehen.

In Glasgow-Airport dann unsere kleine Waffe, einen Audi Q2 2.0 TDI Quattro empfangen, das Gepäck verstaut und links im Fahrzeug platzgenommen. Ach halt… kannste ja vergessen… in Schottland wird auch rechts gefahren. Was für ein Spaß. Zum Glück hatten wir wenigstens einen Q2 mit Automatik. Meine linke Hand ist nämlich so feinfühlig wie eine Bockwurst aus dem Glas… Route ins Navi, Motor an und ab durch Schottland!

Unser Weg führte uns von Glasgow über den „Loch-Lomond & The Trossachs Nationalpark“ bis zur Isle of Skye, einer wahren Naturperle vor der Westküste des schottischen Festlands, eingebettet im Nord-Atlantischen Ozean. Auf einer Gesamtstrecke von 1200 Meilen ging es vorbei an reißenden Bächen, endlosen Freiflächen, dichten Wäldern und nebelverhangenen Bergen. Mit weit offenem Mund und ratterndem Verschluss versteht sich.

Während es sich Franz und Ronny jede Nacht im Zelt gemütlich machten, errichtete ich mein Domizil im Kofferraum des Audi Q2. Nicht die klassische Lösung, aber bei diesen Witterungsbedingungen am Ende auch nicht die schlechteste! So vergingen die sieben Tage wie im Flug und ich könnte euch noch den ganzen Abend Geschichten über diesen Trip erzählen. Allerdings werden wir das in den nächsten Tagen auf TRAMP CHAMP bereits tun! Aus diesem Grund gibt es hier vorab eine Auswahl an ersten Bildern auf die Augen. Videos und weitere Fotos werden natürlich folgen. Man darf also gespannt sein! Jetzt aber erstmal viel Spaß beim durchstöbern der Bilder!

Euer Olli