Von Visual FX bis zum eigenen Kurzfilm: Mein persönliches Studium an der SAE [Anzeige]

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, studiere ich derzeit „Digital Film Production“ an dem SAE Institute in Leipzig. Irgendwie war es mir wichtig, dass ich nach meiner aktiven Zeit vor der Kamera, meine Skills im Bereich Kurz- und Werbefilm weiter ausbauen kann. Da ich ohnehin ganze zwei Jahre zur Weiterbildung übrig hatte, war es nur ein logischer Schritt für mich. Berufsförderungsdienst sei Dank. So startete ich direkt das auf zwei Jahre in Vollzeit ausgelegte Bachelor-Level.

Zugegeben, am Anfang war es ein ziemlich komisches Gefühl nach über 14 Jahren erneut die Schulbank zu drücken. Doch genau hier spielt das Studium am SAE Institute seine vollen Stärken aus. In einem perfekt durchdachten Hands-on-Prinzip geht es hier nicht darum Tausende von Büchern nach langweiligen Theorien zu durchforsten. Vielmehr möchte man den Studenten die Möglichkeit einräumen sich selbst auszuprobieren. So haben wir bereits nach den ersten Grundlagen angefangen einen kleinen Kurzfilm mit Lichtsetzung und leichten Kamerafahrten zu drehen.

Neben den absoluten Grundlagen geht es dennoch relativ fix tiefer in die Materie. So mussten wir bereits bis zum Ende des zweiten Semesters ein eigenes Drehbuch schreiben, die Regie für einen Kurzfilm übernehmen und unser Können im Bereich Visual FX (Grundlagen) unter beweis stellen. Ihr merkt schon, es gibt immer etwas Neues zu tun und von einigen Projekten habt ihr bereits in der Vergangenheit hier auf dem Blog lesen können.

Nach und nach entwickelt sich somit die wohl wichtigste Sache für eine Zukunft in der Kreativwirtschaft. Das eigene Portfolio. Denn wenn ich euch eine Sache mit auf den Weg geben kann, dann, dass sich kein Mensch für eure Noten oder den Abschluss an der Uni interessiert. Wichtig sind die vielen Projekte, welche ihr in eurer Studienzeit verwirklichen könnt. Dabei ist es völlig egal ob es sich um ein Musikvideo, den nächsten Kurzfilm oder ein animiertes Intro handelt. Schnappt euch einfach das zur Verfügung gestellte Equipment und macht euch an die Arbeit! So konnte ich in den letzten 11 Monaten die unterschiedlichsten Werke abschließen und mir Referenzen für die Zukunft schaffen. Mehr dazu gibt es demnächst auf der neuen Homepage zu sehen.

Doch nicht nur „Digital Film Production“ lässt sich an dem SAE Institute studieren. Neben Game Art & 3D Animation, Audio und Cross Media Produktion, kann man auch Visual FX & 3D Animation (Diploma oder BA) studieren. Für diejenigen, denen Grundlagen in After Effects dann doch noch zu wenig sind. Auch in den anderen Studiengängen kann man von der inspirierende Lernumgebung (einige iMacs an den Arbeitsplätzen und engagierten Supervisoren) profitieren.

Am Ende zählt nur eine Sache:

Wie in jedem anderen Studium muss man sich selbst auf den Hintern setzen. Zwar helfen einem die Dozenten, wo sie nur können, aber das Interesse und der Drang nach neuen Projekten muss von jedem Studenten selbst kommen. Das Materiallager ist mit feinstem Technik-Kram gefüllt und wird dennoch viel zu selten genutz. Ok – umso besser für mich, aber am Ende ist es einfach schade drum.

Falls ihr euch für einen der Studiengänge interessiert, schaut doch einfach mal an einem Tag der offenen Tür am SAE Institute vorbei. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg.

Euer Olli