Grenzwertig: Unser Beitrag für den 99Fire-Films-Award

Der ein oder andere hat es vermutlich am Wochenende bei Snapchat oder den Instagram Storys mitbekommen. Wir haben an dem diesjährigen 99Fire-Films-Arward teilgenommen. Und wenn ich schreibe wir, dann meine ich auch tatsächlich ein Team von 12 Leuten. Schließlich ist ein Kurzfilm Teamarbeit und wäre für mich allein nie umsetzbar gewesen. Das Thema zum diesjährigen Award: „Da gibt´s doch was! Löse die kleinen und großen Probleme des Alltags auf kreative Weise.“ Dabei entstand unser 99-sekündiges Video – Grenzwertig. Viel Spaß dabei – weiter unten geht es weiter im Text.

Bei dem 99Fire-Films-Award geht es darum, einen kompletten Kurzfilm von exakt 99 Sekunden, in maximal 99 Stunden zu schreiben, Locations zu scouten, ein Team zusammenzustellen, Schauspieler zu  finden, den eigentlichen Film zu drehen und ihn am Ende mit Schnitt, Audiodesign und Colorgrading zu finalisieren. Eine ziemliche Herausforderung. Fanden wir auch, dennoch haben wir es zum ersten Mal versucht!

Am Donnerstag den 26.10.2017, um 10:00 Uhr morgens, wurde das Thema bekannt gegeben. Danach ging es direkt in die Entwicklung der Idee. Schließlich steht und fällt das komplette Projekt mit der eigentlichen Grundlage für einen vernünftigen Kurzfilm. Man möchte eine Geschichte erzählen, den Zuschauer unterhalten und im Idealfall eine Reaktion hervorrufen. Gar nicht so einfach, wenn man diese Grafik bedenkt:

Also das ganze Team versammelt und die ersten Ideen einfach in den Raum geworfen. Alles, was in erster Linie nichts mit dem Thema zu tun hat. Dabei sind wir bei Themen wie „Trump überleben“ oder „Veganer foltern“ gelandet. Irgendwann haben wir die ganzen Themen über den Haufen geworfen und uns einer neuen Idee zugewandt:

„Till und Jana sind auf der Rückreise von ihrer Tour durch Osteuropa. Mit im Gepäck: Die Großtante Margret. Kurz vor der Grenze kommt es zu Komplikationen, welche gelöst werden müssen…“

Die restlichen Tage vergingen wie im Flug. Tagsüber wurde produziert, am Abend bis in die Nacht hinein gesichtet, geschnitten und die Audios aufpoliert. Allerhand Baustellen, welche in kürzester Zeit bedient werden wollten. Aber es hat sich gelohnt. Zumindest aus unserer Sicht. Schließlich wollten wir uns genau diesem Stress aussetzen und schauen, ob wir in so kurzer Zeit eine kleine Geschichte erzählen können.

Am Montag um 13.00 war es geschafft. Ende im Gelände. Alle Filme (in den letzten Jahren über 2500 Beiträge) werden nun der Fachjury vorgelegt und die besten 99 Filme ermittelt. Ob grenzwertig mit am Start ist? Wir werden sehen. Zumindest hat es uns super viel Spaß gemacht, einen Beitrag zum 99Fire-Films-Award 2017 einzureichen.

Die Preise für die besten Filme werden in folgenden Kategorien vergeben:

Beste Idee / Beste Kamera / Bester Film / Puplikumspreis

Und eben bei diesem Publikumspreis sind wir vom 09.02.17 ab 10:00 Uhr bis zum 13.02.17 rund 13:00 Uhr, auf eure Hilfe angewiesen. Erzählt euren Freunden, Bekannten, Familien, Bloggerkollegen und… ach, ihr wisst schon… davon. Hier können die Zuschauer über ihren Liebling anstimmen. Nähere Informationen folgen zur gegebenen Zeit.
Es würde mich allerdings schon jetzt freuen, eure Meinungen zu hören. Schreibt mir, was euch an Grenzwertig gefällt, wo ihr Probleme seht oder was man im nächsten Jahr besser machen könnte!

In diesem Sinne – allzeit gutes Licht

Euer Olli / Tyrosize

Cast:

Jana: Theresa Neumann
Till: Manuel Wagner
Margret: Margot Krebs

Regie: Oliver Bender
Regie Assistent: Alina Klink
Kamera: Thomas Helbig
Ton: Franz Ferdinand Marx
Schnitt / VFX: Richard Bößert
Schnitt Assistent: Rico Molaro
Musik: Michael Neumann
Illustration Lisa Börnert
Idee: Ron Uhlig

Produktion by Tyrosize

Equipment:

Canon 5D MarkIII
1 LED Panel
Sigma 24mm f1.4
Canon 50mm f1.4
Canon 24 – 70mm f2.8
Drohne DJI Mavic Pro
DIY Slider

Vielen Dank an alle Beteiligten

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