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Habt ihr schon einmal erlebt wie es sich anfühlt, wenn 30 Leute durch einen Raum wuseln und man denkt die Welt würde jeden Moment untergehen? Wie es aussieht, wenn große Scheinwerfer durch enge Gänge geschleppt, nach Anweisung aufgebaut werden und dank Starkstrom, eben diese Räume in sonnenbrillenfähiges Tageslicht tauchen? Ich auch nicht. Bis ich vor ein paar Wochen das erste Mal an einem Set für eine größere Werbefilmproduktion war. Der ein oder andere hatte es vielleicht auf Snapchat / Tyrosize oder Instagram mitbekommen. Hier der Rest der Story.

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Wie einige von euch sicherlich wissen, filme ich ja schon eine ganze Weile. Die meisten meiner Beiträge beliefen sich bisher allerdings auf Impressionsvideos unseres letzten Tyrotrip, ein paar Reportagen für die Bundeswehr und diversen anderen, kleineren Projekten. Mit einem Werbedreh hatte ich noch nie etwas zu schaffen. Zumindest nicht, bis mich ein guter Freund von Oblivien Pictures, welcher die Regie für eben solche Clips übernehmen sollte, nach meiner Hilfe fragte.

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Natürlich sollte ich nicht die Hauptkamera bedienen. Mit meiner vorrangigen Erfahrung, in der Bedienung kleinerer Kaliber, wäre die Bedienung der 50.000$ Arri Alexa vielleicht auch ein bisschen zu viel des Guten gewesen.

Ich wurde angeheuert ein „Making-Of“ über die Dreharbeiten zu „Imagine 2030“ zu produzieren. Mit meiner vertrauten Canon 5D Mark III das Treiben am Set, ein paar Interviews zusammen mit Adrian von Loptafilm aufzeichnen und am Ende die Post-Production mit Schnitt und Korrekturen umzusetzen. Also meinen Kumpel Franz zur Unterstützung gerufen und ab nach Berlin ins Abenteuer „Werbeproduktion“ gestürzt.

Hier das Ergebnis unserer Arbeit. Weiter unten noch ein paar Infos zu Material und Hintergründen.

Wie oben bereits geschrieben, setzte ich die komplette Produktion für das Making-Of zu Imagine 2030 mit einer Canon 5D Mark III (die Interviews gemeinsam mit Franz und einer zweiten Canon) um. Erstaunlicherweise liegen die Ergebnisse, zwischen der Canon und den Originalclips, nicht so extrem weit auseinander.

Objektive kamen folgende zum Einsatz:

Canon EF 24-70mm f/2.8L II USM

Canon EF 100 mm 2,8 L IS USM Macro

Canon EF 16-35 mm 1:4 L IS USM (Gliedecam)

Die Fahrten im Video habe ich mit meinem alten Liebling, der Glidecam HD2000 umgesetzt, welche sich irgendwie als Dauerbegleiter bei meinen Drehs etabliert hat.

Wann und wo die finalen Clips dann am Ende zu sehen sind, kann ich euch leider nicht sagen. Ich bin auch schon super gespannt. Zumindest kann ich für meinen Teil sagen: Es war eine wahnsinnige Erfahrung und die Werbefilmproduktion hat mich definitiv nicht das letzte mal gesehen.

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Wie findet ihr das Video? Habt ihr Fragen zu dem Thema oder selbst Erfahrungen in dem Bereich machen können? Schreibt es in die Kommentare.

Euer Tyrosize

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