Cebu Island – Die nächste Station auf dem #Tyrotrip durch die Philippinen

Moalboal_Cebu_Philippinen_Tyrotrip_Tyrosize_ (11 von 31)

Endlich habe ich es mal wieder geschafft einen weiteren Beitrag in der Rubrik #Tyrotrip für Euch zu verfassen. Wie bereits im letzten Teil – „Von Guimaras nach Moalboal auf Cebu“ – erwähnt, führte uns die Reise mit der Overnight Ferry von Iloilo weiter auf die Insel Cebu. Um genauer zu sein in die Region um Moalboal.

Das beschauliche Dorf befindet sich auf der Insel Cebu / Philippinen und ist bekannt für seine traumhaften Tauchspots in Form von gesunkenen Kriegsschiffen, farbenfrohen Korallenriffen und dem Taucherparadies „Pascador Island“. Ideale Voraussetzungen also um uns den Traum vom Tauchschein endlich zu erfüllen. Doch dazu später mehr.

_MG_4824

Nachdem wir mit der Fähre im Hafen von Cebu ankamen – das übliche Bild. Unzählige „Schlepper“ versuchten uns in ihr Taxi zu schleifen. Natürlich drückte der Rucksack schwer auf den Rücken und die letzte Nacht zwischen Philippinos und Hähnen in der 300 Mann starken Economy-Class  hatte seine Spuren hinterlassen. Trotzdem mussten wir versuchen die Kohlen zusammenzuhalten. Wir hatten ja noch ein paar Wochen vor uns und Touristen über den Tisch ziehen muss ja auch nicht sein.

Also weiter zu Fuß, weg von den Backpacker-Fallen, in Richtung „Cebu Bus Station“

Moalboal_Cebu_Philippinen_Tyrotrip_Tyrosize_ (4 von 31)

Mit dem Bus zu reisen ist vielleicht nicht die schnellste Möglichkeit auf den Philippinen von A nach B zu kommen. Sicherlich auch nicht der Bequemste. Aber das Tolle daran ist die Tatsache, dass man super mit anderen Menschen ins Gespräch kommen kann und vor allem einen tollen Eindruck vom Land bekommt. Nicht nur weil Fenster nicht vorhanden sind, oder die Fahrgäste super lustig sind, sondern das ganze Feeling einfach etwas ganz anderes ist, als wenn wir unseren Weg nach Moalboal im dreimal so teuren Taxi bestritten hätten.

Nach 5 Stunden im Bus endlich im Taucherparadies – Moalboal

Was soll ich zu Moalboal schreiben. Viele Dinge finden sich in den Weiten des Internets und es trifft fast alles zu. Wer den großen Traumstrand sucht, ist hier an der falschen Adresse. Die Küste ist eher felsig und der Stand des Wassers ist stark von den Gezeiten abhängig. Da wir das aber vorher wussten und bereits auf – Guimaras: Das einsame Paradies auf der Mango-Insel – unseren ersten traumhaften Strandaufenthalt hatten, waren wir weder verwundert noch am Boden zerstört. Und so schlimm, wie es sich jetzt vielleicht liest, war es am Ende auch nicht. Schließlich waren wir zum Tauchen hier und das meine Damen und Herren – war der ABSOLUTE Hammer.

Moalboal_Cebu_Philippinen_Tyrotrip_Tyrosize_ (5 von 31)

PADI Open Water Diver und die ersten Erfahrungen

Nach einer ersten Nacht in unserem durchaus gemütlichen Resort-Zimmerchen zu einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis, machten wir uns auf den Weg in die hauseigene Tauchschule. Lange vorher hatten wir uns bereits damit beschäftigt und für Paula und mich stand fest – wir machen unseren Open Water Diver.

Der Tauchlehrer war ein junger Brite und bereit uns beiden Anfängern tatkräftig unter die Schwimmflossen zu greifen. Anfangs hatte ich ein wenig Bedenken ob es eine so weiße Entscheidung war den Kurs in Englisch zu absolvieren, aber am Ende war es völlig Wurst. Klar, ich hatte hier und da mal zu grübeln, aber alles in allem war es eine runde Sache.

Nach acht Tauchgängen an drei Tagen (in unterschiedlichen Tiefen, im Pool und im offenen Meer) waren wir ausgebildete „Open Water Diver“. Der Tauchschein berechtigt einen (mit seinem Tauchpartner) selbstständige Tauchgänge bis zu einer Tiefe von 18 Metern durchführen.

Moalboal_Cebu_Philippinen_Tyrotrip_Tyrosize_ (9 von 31)

Da wir an diesem Moment bereits Blut geleckt hatten und von der Unterwasserwelt völlig begeistert waren, entschieden wir uns dazu gleich noch den „Advanced Open Water Diver“ – einen Kurs für Fortgeschrittene – hintendran zu hängen.

Gesagt getan und an weiteren zwei Tagen die Berechtigung geschaffen, auf Tiefen bis 30 Meter, zu tauchen. Alles in allem war der Tauchschein sehr entspannt. Nicht nur da die Kosten eine Ecke günstiger sind als in Deutschland. Nein. Es ist auch super angenehm in einer Gruppe (bestehend aus Tauchlehrer, deinem Partner und dir selbst) in einem wundervollen Paradies, bei 27 Grad Wassertemperatur, schwerelos durchs Wasser zu gleiten. Einfach toll!

Ein von Tyrosize (@tyrosize) gepostetes Foto am

Im Vorfeld hatte ich mir extra eine GoPro Actionkamera zugelegt, um die ganzen Eindrücke der Unterwasserwelt auf einen Sensor zu brennen. Leider wusste ich damals nicht, dass es unser Lehrer verdammt ernst nimmt uns zu unterrichten, anstatt sich mit zwei wild-filmenden Anfängern zu beschäftigen. Also keine Unterwasseraufnahmen bei den Tauchgängen, dafür eine gescheite Ausbildung. Deal! (Bei einem Spaßtauchgang durfte ich sie dann auch mal mitnehmen, leider gab es genau da nicht so viel zu sehen…)

Nach den Tauchgängen ab unter die Leute und die Natur entdecken

Natürlich bestand diese eine Woche auf Cebu / Philippinen nicht ausschließlich aus Tauchgängen. Kaum aus dem Wasser – nutzten wir die Freizeit, die wir hatten, um uns mit einem Roller bewaffnet Land und Leute näher zubringen. Das ist der Hammer. Nicht nur, dass so eine 125 ccm Pfeile von Roller gerade mal umgerechnet 5 Euro am Tag kostet, es ist auch noch super flexibel und der Spaßfaktor schlechthin im Urlaub. Ich schweife ab.

Ziel unserer Ausflüge waren Märkte (Obst, Gemüse… alles was das Herz begehrt und man zum Teil überhaupt nicht kennt) und natürlich auch der ein oder andere Wasserfall. Das Tolle daran ist, wenn man die Bekannten Wasserfälle von der Karte streicht und stattdessen sich mal mit den Einheimischen unterhält, bekommt man Dinge gezeigt, die den meisten Touristen verborgen bleiben. Nachfragen lohnt sich immer. Also straffen, Arschbacken zusammenkneifen und auf die Menschen zugehen. Ist überhaupt nicht schlimm. Die Leute freuen sich und mehr als Nein sagen können sie auch nicht. Also runter von der Couch und ab auf den nächsten Tyrotrip 😀 . Wie es weiterging, erfahrt ihr in einem weiteren Teil. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit den Fotos. Vergesst nicht Eure Reisefotos bei Instagram mit dem Hashtag #Tyrotrip zu versehen. Alle Bilder in diesem Beitrag sind mit der Canon EOS 5D Mark III entstanden.

Euer Tyrosize

Ein Pingback/Trackback